Kommandant
Kommandantstellvertreter
Leiter des Verwaltungsdienstes
Gründung
Entwicklung
Fahrzeuge
Kommandanten seit Gründung
Jubiläum
Hausbau 2002-2006
Entwicklung

Am 26. April 1930 war es dann tatsächlich soweit. Die Filiale wurde aufgelöst und die Freiwillige Feuerwehr Hub-Lehen als selbstständige Wehr geführt.

Die Wahl der Funktionäre erfolgte am 17. Mai 1930, die Franz Kaiblinger als Kommandant bestätigte. Sein Stellvertreter war Leopold Fellner, Schriftführer und Kassier blieb Johann Huber. Alois Aigelsreiter, ein Mitglied der Wehr, baute als Antrieb einen Benzinmotor auf die Handdruckspritze auf. Obwohl die Spritze noch mit dem Pferdegespann des Hauptmannes gezogen wurde, bedeutete dies nun einen wesentlichen Fortschritt.

Die FF Hub-Lehen 1930 als selbstständige Wehr in Arbeitsuniform und mit der Handdruckspritze beim errichteten Feuerwehrhaus



1. Reihe von links: Franz WEISSHAPPL – Johann HAUER – Franz KAIBLINGER – Leopold FELLNER – Alois AIGELSREITER – Leopold STRABLER – Leopold BAUMGARTNER – Karl SCHUHMEIER

2. Reihe:
Johann HÄUSLER – Franz LIENBACHER – Engelbert HÖRHAN – Johann FELLNER – Franz SIMHOFER – Franz FOHRINGER – Anton HÖRHAN – Alois ZEHETNER – Mathäus ZÖGERNITZ – Emmerich FRÖHLINGER – Franz HÖRHAN – Franz SCHAGERL


Im Gasthaus List veranstaltete die Feuerwehr Hub-Lehen am 9. Jänner 1932 den ersten Feuerwehrball und erwirtschaftete einen Gewinn von 100 Schilling.

In Eigenregie bauten die Männer 1933 das erste Feuerwehrhaus, das 2000 Schilling kostete. Das Grundstück hatte Herr Vaclav, Wirtschaftsbesitzer in Zehethof 1, unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Weihe des Spritzenhauses, verbunden mit einem Gründungsfest, fand am 23. Juli 1933 statt.

Gründungsfest mit Weihe des Spritzenhauses am 23. Juli 1933



Liegend: Alois AIGELSREITER – Johann HUBER

1. Reihe: Johann HÄUSLER – Franz KAIBLINGER – Bgm. Josef ZELLER – Leopold FELLNER – Franz WEISSHAPPL – Leopold STRABLER

2. Reihe:
Franz HÖRHAN – Leopold BAUMGARTNER – Emmerich FRÖHLINGER – Franz SIMHOFER – Johann FELLNER – Franz LIENBACHER – Karl SCHUHMEIER – Franz SCHAGERL – Anton HÖRHAN – Engelbert HÖRHAN – GANZBERGER – Leopold ELETZHOFER – Alois ZEHETNER


Mit dem Ankauf einer Motorspritze, Type Rosenbauer R 80, verbesserte sich 1941 die Schlagkraft der Wehr bedeutend. Zum Transport der Spritze schaffte man einen gummibereiften Anhänger an. Die alte Handdruckspritze ließ man leider verschrotten.
Die bereits 24 Jahre alte Pumpe R 80 ersetzte man 1965 durch eine neue Rosenbauer Tragkraftspritze, Type Automatic 75 W, die 33.000 Schilling kostete.

Rüstwagen- und Motorspritzenweihe am 15. Juli 1951



1. Reihe: Franz SCHAGERL – Franz SIMHOFER – Auguste HEHER – Franz KAIBLINGER – Leopold FELLNER – Rosa PUTZENLECHNER – Ernest REITERER – Johann HÄUSLER

2. Reihe: Franz LIENBACHER – Richard IMGRUND – Franz HÖRHAN – Karl SCHUHMEIER – Johann FELLNER – Josef KAMMERHOFER – Engelbert HAYDEN – Anton GRASMANN – Karl KAIBLINGER – Ignaz LUGBAUER

3. Reihe: Alois HAYDEN – Leopold FELLNER – Franz REITERER – Johann FELLNER – Alois HÄUSLER – Franz HÄUSLER – Ignaz LEEB


Der Mannschaftsstand vergrößerte sich immer mehr, wodurch sich das Kommando zu einem Neubau des Feuerwehrhauses entschloss. Im Oktober 1975 kaufte man ein Grundstück von Karl Wachsenegger, um ein Jahr später mit dem Bau zu beginnen. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Mannschaftsstand bereits 43 Mann.

Während der zweijährigen Bauzeit wurden mehr als 1800 freiwillige Arbeitsstunden geleistet und das fertig gestellte Gebäude im August 1978 im Rahmen einer Feldmesse feierlich eingeweiht.


Feuerwehrhaus 1978 



1980 wurden zum Kaufpreis von 48.000 Schilling 3 Stk. Atemschutzgeräte angekauft, die ab 1983 im TLF eingebaut wurden. Diese Geräte mussten 2001 aus Altersgründen (Ersatzteilbeschaffung) gegen neue 200-bar Geräte ausgetauscht werden.
1992 wendeten die Kameraden für die Renovierung der Fassade des Feuerwehrhauses viele Stunden Freizeit auf. Mit der Feuerwehr Oberndorf konnte 1994 gemeinsam eine Atemluft-Speicheranlage angekauft werden. Der Kostenbeitrag betrug für die Wehr Hub-Lehen ca. 24.000 Schilling.

1997 mussten aufgrund der EU-Vorschrif-ten (persönliche Schutzausrüstung) neue Schutzanzüge und 14 Helme zum Preis von 116.000 Schilling angeschafft werden.

1998 wurden alle Kameraden mit neuen Einsatzhelmen der Fa. Rosenbauer, Type „Heros“ ausgestattet. Ende 2002 wurden zur weiteren Verbesserung der Schutzausrüstung 55 Schutzjacken zum Preis von 17.265 Schilling bei der Fa. Texport angekauft.

Im November 1999 musste eine neue Tragkraftspritze angeschafft werden, denn die Reparatur der alten Pumpe, Baujahr 1965, wäre zu teuer gewesen. Die Finanzierung wurde zwischen der Feuerwehr, der Gemeinde und dem Land NÖ aufgeteilt.